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Schullandschaft Jaghori

 

Dieses seit mehreren Jahren wichtigste Projekt des FKA hat 1981 mitten in den Kriegswirren nach dem Einmarsch der Sowjets in Afghanistan begonnen.

Seitdem werden neue Schulen gebaut, Lehrmaterialien zur Verfügung gestellt und Alphabetisierungskurse für Mädchen und Frauen durchgeführt und so ist im Laufe der Jahre eine beachtliche Schullandschaft entstanden.

Der Bezirk Jaghori genießt landesweit für sein ausgezeichnetes Bildungsniveau große Anerkennung. So ist bei Wikipedia zu lesen:
"Jaghori has in recent years produced the largest number of students to qualify for a place in Kabul and other universities in Afghanistan, or around the world, countries like the United Kingdom, which some estimate to be in thousands. The new trend towards learning and education has come as a reaction against what people went through during the decades of factional, tribal, ethnic and religious conflicts.
Currently there are a number of High Schools, and hundreds of smaller primary and middle schools in the district but there are few signs of other infrastructure such as roads, electricity, water or gas. As of 2008 there were no reports of closures of schools due to security.“   

From Wikipedia, the free encyclopedia (2010)

 



Die Standorte der vom Freundeskreis Afghanistan geförderten Schulen in der Schullandschaft Jaghori im Überblick

 

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An diesen 8 Schulen unterrichten zur Zeit 45 Lehrerinnen und 62 Lehrer insgesamt 4.275 SchülerInnen (Stand Juli 2010). Das entspricht aufgerundet 40 SchülerInnen je Lehrperson. Der Mädchenanteil beträgt rund 35% mit steigender Tendenz. Außerdem sind 18 Verwaltungsangestellte beschäftigt (Buchhalter, Wachpersonal).

Die Regierung zahlt circa zwei Drittel der Lehrer ein Monatsgehalt von durchschnittlich 60 Euro, oft allerdings mit großer Verspätung. Etwa ein Drittel des Lehrpersonals bekommt von der Regierung keinerlei Geld und wird vom FKA bezahlt. Damit kann ein qualitativ hochwertiger Unterricht erteilt werden.

Der FKA hat überwiegend mit Geldern von Kofinanzierern in den vergangenen Jahren acht Schulneubauten errichten können sowie mehrere Erweiterungsgebäude, die aufgrund der immer größeren Schülerzahlen notwendig wurden.

Sämtliche Schulbauten werden traditionell in massivem Bruchsteinmauerwerk mit Lehmdach gebaut und haben meist sechs Klassenräume sowie Bibliothek, Labor, Lehrerzimmer und einen Abstellraum. Ein separates Toilettengebäude gehört ebenfalls dazu ebenso wie ein Brunnen zur Trinkwasserversorgung.

 

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Say Qul Mädchenschule

 

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Unterricht im Klassenraum                                     Bibliothek

 

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Labor                                                                                  Lehrerzimmer

 

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Toilettenhaus                                                                     Brunnenanlage        

 

Eine derartige sehr solide gebaute Schule kostet etwa 50.000 Euro, Grund und Boden wird von der Gemeinde bzw. auch von Privatleuten kostenlos zur Verfügung gestellt. Die meisten Schulen liegen außerhalb der Dörfer zentral zwischen mehreren Siedlungen.

In Alphabetisierungskursen werden rund 400 Frauen von jungen Lehrerinnen in Lesen, Schreiben und Rechnen unterrichtet. Diese Kurse finden meist in Moscheen oder Privaträumen statt und erfreuen sich seit einigen Jahren bereits großer Beliebtheit.

 

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Alpabetisierungskurs in Tabqus

 

Alle diese Bildungsangebote stoßen im Gebiet der schiitischen Hazaras auf großes Interesse. Die guten Erfolge geben dem FKA immer wieder Mut, diese Unterstützung auch nach bald 30 Jahren fortzusetzen.

 

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Rege Beteiligung am Unterricht                                         Büffeln für eine Klausur beim Schafe hüten

 

Denn gute Bildungschancen für alle Teile der Bevölkerung sind unabdingbare Voraussetzung für die so dringend ersehnte friedliche Zukunft Afghanistans.

 

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